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[#13] [8. April 2026 19:02]
Manchmal sind es nur wenige Quadratmeter, die wir kalr definieren können. In die wir genau das reinstecken, was uns am Ende ausmacht!
Aber wie lange bleibt uns dieser Personal Space erhalten?
Wann es genau anfängt, das kann ich auch nicht so richtig sagen. Irgendwann, wenn wir für uns selbst erkennen, was uns fasziniert. Wenn wir wissen, in was wir unserer Engergie stecken wollen.
Bei mir waren es drei Dinge gewesen – die Photographie, weswegen es immer schon überall Photos gab – das Handwerkliche, was daran zu erkennen war, dass alles irgendwie zusammengekramt und gleichzeitug aneinander angepasst aussah – und die Musik, was anhand der vielen Platten, Tapes, CDs und der Gitarren auch immer schon eindeutig war.
Und ich glaube gerade in unseren jungen Jahren tendieren wir alle dazu, große Sammler:innern zu sein! Die Vorstellung unseres eigenen Ichs ändert sich mit der Zeit bei den Meisten mit Sicherheit, und so kommen mehr uns mehr Dinge hinzu. Manchmal gehen dabei alte Teile von uns verloren, aber oft bleiben sie auch weiterhin ein Stück des großen Ganzen.
Bis dann irgendwann der Punkt in unserem Leben kommt, an dem wir feststellen, dass wir keine Teenager mehr sind. Dass wir jetzt plötzlich vor dem großen Erwachsenwerden stehen. Alles wird geradliniger, das Leben ist jetzt plötzlich sehr straight forward, ohne viel Schnörkel.
Auch die Orte, an denen wir unser Leben verbringen, ändern sich. Oft werden sie klarer, strukturierter, und damit nicht selten auch leerer und steriler. Da, wo sich vorher Kisten, Kartons und Gläser voller wundervoller Dinge gestapelt haben, ist jetzt...ja, was eigentlich?
Aber sagt mal...wo steht überhaupt geschrieben, dass das alles so kommen muss?
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In den frühen teenage Years mit dem Bloggen begonnen, damals noch unter anderem Namen.
Etwa zwanzig Jahre später, darunter weit über ein Jahrzehnt unter diesem Pseudonym, und das hier ist immer noch eine wirre Ansammlung von Gedanken und Geschehnissen.
Passagen und Segmente, zusammengetragen aus dem Leben und mittlerweile annäherungsweise fünfzig Notizbüchern.